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 Manuela B.

Schon im Grundschulalter

 

hatte Manuela B. Probleme mit ihren Zähnen. Kontrolluntersuchungen ließ sie nur sehr widerwillig über sich ergehen. „Gleich bei meinem ersten Zahnarztbesuch kam der Bohrer zum Einsatz. Eine Zahnarzthelferin hielt mich fest und drückte mich an der Schulter in den Behandlungsstuhl“, erinnert sie sich.

Milan Michalides mit Frau Manuela B.

Bei einem anschließenden Kontrolltermin weigerte sich die damals Achtjährige ein weiteres Mal, den Mund zu öffnen. Als sie nachgab, legte der Zahnarzt einen Holzkeil zwischen ihre Zähne, damit das kleine Mädchen den Mund nicht mehr schließen konnte – traumatische Erlebnisse. Nachdem Manuela B. keine schulischen Kontrolltermine mehr wahrnehmen musste, besuchte sie auch keinen Dentisten mehr.

 

„Meine Eltern lebten es mir praktisch vor. Mein Vater ging selber nie zum Zahnarzt und meine Mutter war in dieser Hinsicht einfach zu nachgiebig. Wenn ich nicht wollte, dann brauchte ich auch nicht hinzugehen. So lebte ich lieber mit den Schmerzen, als zum Zahnarzt zu gehen.“

Die Folge: Mit der Zeit verschlechterte sich der Zustand ihrer Zähne, die ohnehin sehr anfällig für Karies und Bakterien waren.

 

Fehlstart mit Folgen

Im Alter von 16 Jahren wurde Manuela B. zum ersten Mal schwanger. Da sie sich gegenüber ihrer Tochter von nun an in der Pfl icht sah, eine Vorbildfunktion in Sachen
Zahnpflege einzunehmen, beschloss sie, einen Arzt aufzusuchen. Die oberen vier Frontzähne waren bereits zerstört und abgebrochen.

Viele der Zahnärzte schlugen die Hände über dem Kopf zusammen, als sie meine Zähne sahen. Andere belächelten mein Problem und meinten, ich solle mich nicht so anstellen.

 

Langer Weg zum richtigen Zahnarzt

Eine Ärztin sagte, sie brauche eine Zigarette nach dem Anblick. Ich fühlte mich einfach schlecht und unverstanden“, berichtet sie. Der Anfang einer Odyssee: Ständig wechselte sie die Ärzte, verschob Termine oder erschien erst gar nicht zur Behandlung. Es dauerte drei Jahre, bis ihre Frontzähne mithilfe von vier Stiftzähnen wieder hergestellt waren. Mit 24 verlor sie aufgrund häuslicher Gewalt durch ihren damaligen Partner die Stiftzähne, deren Einsetzung sie im Vorfeld so viel Überwindung gekostet hatte.

Seitdem gab sich die mittlerweile dreifache Mutter mit einem Provisorium zufrieden – für
alles andere fehlte ihr die Kraft. 

 

Endlich erfolgreich

Vor einem Jahr lernte Manuela B. ihren jetzigen Lebenspartner kennen. Mit ihm kam neuer Mut, sich ihrem Problem zu stellen. Für ihn wollte die gelernte Einzelhandelskauffrau aus Niedersachsen wieder hübsch sein. „Ich recherchierte im Internet und studierte Zeitungsartikel, auf der Suche nach einem geeigneten Zahnarzt“, erläutert die 34-Jährige.

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Dabei stieß sie auf die Zahnarztpraxis Michalides und Lang. An die ersten Schritte in die Praxis erinnert sich Manuela B. noch ganz genau: 

 „Normalerweise lassen die Gerüche und die Atmosphäre meine Knie zittern. Aber dieses Mal war alles anders. Alle waren freundlich und die Atmosphäre strahlte etwas Beruhigendes auf mich aus.“ An diesem Tag vertraute sie sich ihrem behandelnden Zahnarzt und Implantologen Milan Michalides an. „Als er mir sagte, dass wir das hinbekommen würden und alles gar nicht so schlimm sei, kamen mir vor Erleichterung die Tränen.“

Während eines ausführlichen Beratungsgesprächs erfuhr Manuela B., dass sich die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen in nur einem einzigen Behandlungsschritt durchführen lassen.

„Phobiepatienten nehmen die Lösung einer Behandlung unter Vollnarkose gerne an, denn für sie ist es unvorstellbar, mehrere Termine zu vereinbaren“, betont Milan Michalides.

 

Neue Zähne im Schlaf

In einer vierstündigen Operation setzte Milan Michalides der Patientin fünf Implantate, beschliff mehrere Zähne und überkronte anschließend zwölf davon. „Nach der Narkose wachte sie bereits mit einem kompletten Provisorium auf.

Nur zwei Wochen später setzten wir dann insgesamt 14 neue Keramik-Zähne ein“, erklärt der Zahnarzt. Anschließende Kontrolluntersuchungen oder Prophylaxebehandlungen stellen oftmals, wie auch bei Manuela B., kein Problem mehr dar. „Solch eine Reaktion beobachten wir bei vielen Phobiepatienten, die einen so umfangreichen Eingriff gemeistert haben. Alles, was danach kommt, empfinden die meisten als nicht mehr so schlimm“, weiß der Experte.

 

NEUE LEBENSQUALITÄT BRINGT SELBSTVERTRAUEN

Nach der Behandlung: starke Zähne und eine strahlende PatientinAls Angstpatientin beschreibt sich die 34-Jährige nicht mehr. „Ein etwas mulmiges Gefühl ist geblieben, aber das empfinden ja die meisten Menschen bei einem Zahnarztbesuch“, sagt sie und fängt ganz selbstbewusst an zu lachen:

„Ich habe nun auch endlich mal einen Lippenstift gekauft, der mein neues Lächeln besonders gut betont. Meinem Mann, meiner ganzen Familie und auch meinen Kollegen sind die schönen Zähne sofort aufgefallen.“

 

 

 

 

 

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