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Zahnsanierung in Vollnarkose - ein Weg die Angst zu überwinden

Dr. Eberhard Lang

Für viele Angstpatienten stellt die umfangreiche Zahnbehandlung in Vollnarkose die beste Lösung dar

War die Vollnarkose vor vielen Jahren lediglich in Krankenhäusern für Operationen angewendet worden, so fand sie vor ca. 15 Jahren ihren Einzug auch in ambulante OP-Zentren. Dort gehört sie heute zum festen Bestandteil medizinischer Versorgung. Eine Vielezahl niedergelassener Ärzte operieren in diesen Zentren regelmäßig leichte bis mittlere Routineeingriffe. Die Fachgebiete sind aller Art, die ersten waren HNO-Ärzte und Kieferchirurgen, es folgten Gynokologen, Urologen, Orthopäden und Augenärzte bis zu der jüngsten Gattung der plastischen Chirurgen, welche kosmetische Eingriffe vornehmen.

Begünstigt haben diese Entwicklung maßgeblich zwei Faktoren: Zum einen wurden moderne Medikamente entwickelt, welche eine Steuerung der Narkose präzise ermöglichen, so dass der Patient nach kurzer Aufwachzeit bei vollem Bewußtsein in Begleitung sicher entlassen werden kann. Zum anderen hat der Kostendruck im Gesundheitssystem eine Vielzahl von Behandlungen zur ambulanten Versorgung geführt, entfällt hier doch die kostenintensive stationäre Aufnahme.

Nun war es nur eine logische Konsequenz, so sollte man meinen, dass auch die ambulante Vollnarkose Einzug in die zahnärztliche Versorgung halten sollte. Dies hat sie aber nur zögerlich getan, weil es einen prinzipiellen Unterschied gibt in der Logistik der zahnmedizinischen Behandlung im Vergleich zu den anderen o. g. Fachdisziplinen: Der technisch-apparative Aufwand. In den meisten Fällen kann ein Operationssaal für mehrere verschiedene Fachrichtungen eingerichtet und genutzt werden, für zahnärztliche Eingriffe jedoch sind die meisten, auch aus Kostengründen, nicht gerüstet.

Hier gibt es nur die Lösung in der Form, dass die Zahnarztpraxis mit einem Narkosegerät ausgestattet wird und der Anästhesist zu vereinbarten Terminen selbst hinzukommt.

In jüngster Zeit ist das auch vermehrt geschehen, weil auch hier verständlicherweise die Nachfrage seitens der Patienten gestiegen ist. Konzentrierte sich anfänglich die zahnärztliche Behandlung unter Vollnarkose noch auf chirurgische Eingriffe wie Weißheitszahnentfernungen, Implantationen mit Kieferhöhlenbodenanhebungen und Knochenaufbauten, so entwickelte sich daraus nach und nach immer mehr auch eine weitere allgemein zahnärztliche Indikation: Die Sanierung des gesamten Gebisses bei vornehmlich extremen Angstpatienten. Immer mehr Menschen mit ausgeprägter Zahnarztphobie sehen in der Möglichkeit der Narkose zu recht eine Lösung ihres Lebensproblems. Ein schlechter Gebisszustand birgt nicht nur Nachteile gesundheitlicher Art, sondern im bedeutenden Maße auch soziale Benachteiligungen im Berufs- und Privatleben bis hin zu Störungen des Selbstwertgefühles.

Für viele Angstpatienten steigert sich die notwendige Behandlung allein schon wegen ihres Umfanges zur fast unüberwindlichen Hürde. So ist auch erwiesen, dass in über 90 % der Fälle ein konventionell begonnener Therapieplan nur aufgr

und der hohen Anzahl der notwendigen Termine abgebrochen wird. Die Vollnarkose hilft demzufolge nicht nur vereinzelte unangenehme Behandlungschritte wie Zahnentfernungen oder Wurzelkanalbehand-ungen zu überstehen, sondern ermöglicht es die gesamte Gebißwiederherstellung in wenigen (zwei bis drei) Sitzungen abzuschliessen und somit in einem überschaubaren Zeitrahmen von maximal 2-3 Wochen zu halten.

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Was nützt es bei einem extrem umfangreichen Behandlungsbedarf eine psychologische Angstabbautherapie zu machen, wenn danach trotzdem 7-12 Sitzungen über mehrere Monate notwendig sind, die auch ein Patient ohne Phobie zumindest zeitlich kaum bewältigen kann? Leider stufen die gesetzlichen Krankenkassen die Zahnbehandlung in Narkose in der Regel als nicht erstattungsfähig ein, so dass die Kosten von den Patienten übernommen werden müssen.

Die meisten Patienten, welche aus Angst lange Zeit ihre Zahnbehandlung herausgezögert, sich dann aber einer Sanierung unter Vollnarkose unterzogen haben, haben in der Regel auch dauerhaft ihre Furcht vor dem Zahnarztbesuch überwunden, bedingt durch die Bestätigung ein grosses Lebensproblem überwunden zu haben.

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Durch die Möglichkeit alle erforderichen Maßnahmen in einer Sitzung zu sammenzu- fassen ergibt sich eine drastische Verkürzung der gesamten Behandlungs- dauer.

Nicht selten lassen sich endgültige Versorgungen innerhalb einer Woche realisieren, wofür auf herkömmlichen Wege bis zu mehrere Monate notwendig sind.

 

Behandlung im Schlaf

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Patienten mit extremer Zahnarztangst zögern den dringend nötigen Arztbe- such so lange wie möglich hinaus.

Ursprünglich kleine Defekte entwickeln sich so zu größeren Schäden, die einer umfangreichen Behandlung bedürfen.

Das erhöht die Angst vor einem Zahnarztbesuch noch weiter – ein Teufelskreis.

„Darunter leidet die Lebens- qualität erheblich, denn neben gesundheitlichen Problemen erleben Betroffene auch soziale Nachteile im Berufs- und Privatleben“, weiß Zahnarzt Milan Michalides, der sich mit seinem Team auf die Be handlung von Angstpa-tienten spezialisiert hat.

 

 

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